DGfE2016_KRM_poster

Personal Learning Environments und die Sozio‐kulturelle Ökologie. Die Frage nach einem theoretischen Rahmen zur methodologischen Operationalisierung der Komplexität des Mobilen Lernens.

Vor dem Hintergrund theoretischer Grundlagen der Sozio‐kulturellen Ökologie, wie sie eine gängige Wissenschaftspraxis des Mobile Learning verwendet (vgl. z.B. Pachler et al., 2010), stellt der Beitrag vergleichend dazu das praxisorientierte Konzept der Personal Learning Environments (PLEs) gegenüber. Ein Ziel ist es zu ergründen, welches der beiden sehr ähnlich gelagerten Modelle zum theoretischen Rahmen geeignet und beschreibungsmächtig ist, wenn es darum geht, die aktuelle Praxis des Mobilen Lernens bzw. – breiter gefasst – die komplexen Aktivitäten von Schüler_innen im Kontext digitaler Medien in Bezug auf Schule zu beschreiben. Hierzu werden verschiedene methodische Ansätze exemplarisch vorgestellt und vor dem Hintergrund der beiden theoretischen Modelle diskutiert. Die aktuelle Vermutung ist, dass das Konzept PLE nicht hinreichend als theoretischer Rahmen fungieren kann. Prinzipiell geht es doch darum, die Komplexität ressourcenorientierter Modelle für empirische Forschung zu operationalisieren, um damit den Versuch anzustellen, eben diese Komplexität der Praxis des Mobilen Lernens zu beschreiben und nachvollziehbar zu machen.

Tandempartner: Norman Friesen Ph.D., Visiting Professor, Media & Technology Studies, University of British Columbia, Faculty of Education, Kanada