Format mash-ups – Konferenz zwischen Präsentation und Kollaboration


Wie die ‘Mobile learning: crossing boundaries in convergent environments’ Konferenz inhaltlich strukturiert sein sollte, stand ebenso schnell fest wie Größe – wir erwarten zwischen 70 und 100 Teilnehmer – und Veranstaltungsort – die Jugendherberge Bremen bietet schöne Konferenzräume und Rundumverpflegung. Nun gehen auch einen Monat nach der deadline zur Einreichung von Beiträgen noch Anfragen zur aktiven Teilnahme ein. Aktuell umfasst das Programm mehr als 50 Beiträge, darunter 6 Workshops und hands-on sessions.

Von Beginn an war der Plan, neben den traditionellen Beiträgen wie Vorträge und Workshops auch un-conferencing Formate anzubieten. Dies stellt sich in Anbetracht der Menge an Anfragen mittlerweile sogar als Notwendigkeit heraus. Un-conferencing Formate bieten eben Vielen die Möglichkeit, Input einzubringen.

Zunächst haben wir uns dazu entschieden, einige der als 20-minütige Vorträge geplanten Beiträge mit den Workshops zu verbinden. Dadurch sollen Diskussionen gefördert und Blickwinkel erweitert werden. Auch werden durch die Zusammenlegung slots und Räume frei, die mit diskursiven Formaten gefüllt werden. Weiterhin ist angedacht, die traditionellen Formate Vorträge und Arbeitsgruppen – sofern die Referenten und Workshopleiter das möchten – aufzubrechen und durch un-conferencing Formate zu bereichern. Wie genau das funktionieren wird, muss sich erst noch zeigen.

Als un-conferencing/ alternative Formate haben wir folgende geplant (Änderungen vorbehalten!):

 

Poster session:
Poster werden im Foyer ausgehängt. Ein guide führt das Publikum von Poster zu Poster, wobei an jeder Station die Autoren in fünfminütigen Präsentationen ihre Werke vorstellen un im Anschluss daran Fragen des Publikums beantworten.

Radio workshop:
Der radio workshop steht unter den Mottos “present yourself” und “ask your colleagues”. Eine Stunde vor der Mittagspause wird an beiden Tagen kurz in Interviewführung und Konzeption und Durchführung einer halb- bis einstündigen live internet radio show eingeführt. In diesem Zeitraum werden auch kurze statements entworfen und Fragen an Konferenzteilnehmer formuliert. In der darauf folgenden Mittagspause findet die radio show statt.

Speed debate:
Über ein online-tool werden provokative Thesen gesammelt, die die Teilnehmer der speed debate vor Ort formulieren. Durch voting wählen die Teilnehmer die Themen, die dann innerhalb von jeweils 15 Minuten diskutiert werden.

Shared experience session:
In kurzen statements stellen die Teilnehmer dieser session eigenen Arbeiten und Projekte vor. Dabei weisen die Teilnehmer auf Bereiche hin, die gut gelungen sind und von anderen adaptiert werden können, und auf die Bereiche, in denen Probleme auftreten, so dass gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

Paper jam:
Teilnehmer finden sich in beliebig großen Gruppen zusammen, um innerhab einer Stunde gemeinsam ein 1-2seitiges Statement, These, Positionspapier, Konzept o.ä. schriftlich zu erstellen. Die Papiere werden am Ende der Session knapp vorgestellt und öffentlich verfügbar gemacht.

Media production:
Medienproduktion mit kleinen Geräten in formellen und informell pädagogisch gerahmten Zusammenhängen. Der Vorschlag ist hier mit den eigenen Handys innerhalb von 20 Minuten ein Erklär-Video zu produzieren. Konkret bedeutet das, in einer kleinen Gruppe innerhalb von 5-10 Minuten ein kurzes Storyboard auszuhandeln. In weiteren 10 bis 15 Minuten zeichnet die Gruppe ein Video von max. 3 Minuten auf, in dem ein Zusammenhang aus dem Alltag erklärt wird. Ein Schneiden des Videos ist nicht erlaubt (one take, one shot).

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